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Tess Wiley


Little Secrets
(nordpolrecords / 2013)
Little Secrets (LP)
VÖ: 15.11.2013 (nordpolrecords/rough trade)

Dorian Gray wäre neidisch! Beim Anblick von Tess Wiley freut man sich auf das Wachsen mit den Jahren, auch die weniger schönen Tage und all die Erfahrungen, die man daraus schöpfen kann.

In den letzten Jahren gab es zahlreiche schöne Momente im Leben von Tess Wiley. Da sind zum Beispiel die erfolgreichen Veröffentlichungen „Rainy Day Assembly“ (2001, Effanel Music), „Not Quite Me“ (2004, Tapete Records) und „Superfast Rock ’n‘ Roll Played Slow“ (2007, Tapete Records) oder auch die Zusammenarbeit mit so großartigen Künstlern und Komponisten wie Paul Bryan (Aimee Mann), Jay Bellerose (Elvis Costello, B.B. King u.v.a.), Dirk Darmstaedter und Gregor McEwan. Doch es sind besonders die Momente, in denen nicht alles glatt lief, die ihr neuestes Album „Little Secrets“ so stark machen.



Die Art und Weise, wie Tess Wiley ihre Erfahrungen musikalisch verarbeitet, sucht seinesgleichen und vielleicht ist das die ideale Verknüpfung von Grunge, Americana und Pop. Auf „Little Secrets“ erwarten uns Songs, die ihre enorme Intimität und Wahrhaftigkeit nur im subtilen Schleier mit sich tragen. Bei dem Lauschen auf Tess Wileys Worte wird ihre Verletzlichkeit sichtbar, die ehrliche Offenheit spürbar. Ähnlich ihrer große Inspiration Jeff Buckley zeichnet sich auch Tess Wiley durch große Stärke und Intensität aus, ohne dabei die Emotionen zu verstecken.

„Like all the roundabouts you go on & on & on & on and never think to look ahead“, singt Tess Wiley auf dem ergreifenden „It Rained”. Auf „Tornados” beginnt sie mit “Well, there are some things in my life that come easy to me, like falling down and messing up everything I see”, bevor sich der Song zu einer tadellosen Radio-Nummer aufbaut, die als Single im letzten Jahr schon den Einstieg in die Top 200 der Airplaycharts und Tagesrotation auf NDR 2 feiern durfte. Selten steckten in einem scheinbar leichten Popsong so viel Wahrhaftigkeit und Tiefe! Der neuen Single „Little Secrets” ist ein ähnlicher Erfolg zuzutrauen, denn auch sie unterstreicht die Stärken Tess Wileys: Wundervoll arrangiertes Pop-Songwriting, gepaart mit eindringlich intensiven Texten.

Das Album und seine Songs bietet aber darüber hinaus noch ganz viel mehr: Teekisten, die als Schlagzeug eingesetzt werden, herrliche Gitarrensoli, schreiende Orgelklänge, wunderschöne Harmonies und eben auch vom Vater und Grammy Gewinner Fletch Wiley perfekt platzierte Bläsersätze in „Hestia“ und „Sticks And Stones“. Und so kommt Letzterer wie die perfekte Mischung aus Beirut und Beck daher. Wo Tess Wiley die rotzige Gitarre auf „Rescue Me“ ausgepackt hat, erklären wir dann beim nächsten Mal, denn Tess Wiley hat auch eine Metal- und Grunge-Vergangenheit und das Ausmaß dieses Textes ist begrenzt.

„Little Secrets“ ist ein vielschichtiges Americana-Pop-Album, das jeden Fan des Genres überraschen und begeistern wird. Im Dezember bereist Tess Wiley in einer ausgiebigen Solo-Tour die deutschsprachigen Gebiete. Hingehen, verlieben, weitersagen!



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